2. Tierhandlung
Speziell für Hundeneulinge ist die Tierhandlung eine sehr naheliegende
Anschaffungsmöglichkeit. Sei es, daß man sich spontan zum Kauf
des so herzigen Welpen entschließt, sei es, daß man den netten
Hund aus der Fernsehwerbung oder aus der Fernsehserie auf einmal in echt
vor sich sieht. Bisweilen verleitet die Tierhandlung auch zu unbedachten
Geschenkideen.
Der Kauf eines Hundes in einer Tierhandlung birgt aber eine Reihe von
Risiken, die auch von seriösen und bemühten Tierhändlern
nicht ganz ausgeschaltet werden können:
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die Herkunft des Hundes
Seriöse Züchter verkaufen ihre Welpen nicht an Tierhandlungen,
da sie sich die künftigen Besitzer ihrer Welpen im allgemeinen
sehr genau anschauen und auch nicht an jeden Interessenten Welpen
abgeben. Welpen, die in Tierhandlungen angeboten werden, stammen im
allgemeinen von Züchtern, die häufig gar keinem oder einem
der vielen Konkurrenzverbände angehören. Es ist daher kaum
nachvollziehbar ob bzw. nach welchen Selektionskriterien die Welpen
gezüchtet, oder unter welchen Bedingungen die Welpen aufgezogen
wurden.
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Infektionsgefahr
Tierhandlungen sind in gewisser Weise Umschlagplätze für
Infektionserkrankungen. Besonders wenn Welpen aus verschiedenen Würfen
und von verschiedenen Züchtern auf einen Käufer warten,
besteht die Gefahr der Ansteckung. Und je länger ein Welpe in
der Tierhandlung bleibt, umso größer ist diese Gefahr.
Leider sieht man den zum Kauf angebotenen Welpen nicht immer an, ob
und mit welchen Krankheiten sie sich bereits infiziert haben, da vom
Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit einige Zeit
vergehen kann und das Tier äußerlich noch gesund wirkt.
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