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Wo kann man einen Hund kaufen?
 
2. Tierhandlung
Speziell für Hundeneulinge ist die Tierhandlung eine sehr naheliegende Anschaffungsmöglichkeit. Sei es, daß man sich spontan zum Kauf des so herzigen Welpen entschließt, sei es, daß man den netten Hund aus der Fernsehwerbung oder aus der Fernsehserie auf einmal in echt vor sich sieht. Bisweilen verleitet die Tierhandlung auch zu unbedachten Geschenkideen.
Der Kauf eines Hundes in einer Tierhandlung birgt aber eine Reihe von Risiken, die auch von seriösen und bemühten Tierhändlern nicht ganz ausgeschaltet werden können:
  1. die Herkunft des Hundes
    Seriöse Züchter verkaufen ihre Welpen nicht an Tierhandlungen, da sie sich die künftigen Besitzer ihrer Welpen im allgemeinen sehr genau anschauen und auch nicht an jeden Interessenten Welpen abgeben. Welpen, die in Tierhandlungen angeboten werden, stammen im allgemeinen von Züchtern, die häufig gar keinem oder einem der vielen Konkurrenzverbände angehören. Es ist daher kaum nachvollziehbar ob bzw. nach welchen Selektionskriterien die Welpen gezüchtet, oder unter welchen Bedingungen die Welpen aufgezogen wurden.
  2. Infektionsgefahr
    Tierhandlungen sind in gewisser Weise Umschlagplätze für Infektionserkrankungen. Besonders wenn Welpen aus verschiedenen Würfen und von verschiedenen Züchtern auf einen Käufer warten, besteht die Gefahr der Ansteckung. Und je länger ein Welpe in der Tierhandlung bleibt, umso größer ist diese Gefahr. Leider sieht man den zum Kauf angebotenen Welpen nicht immer an, ob und mit welchen Krankheiten sie sich bereits infiziert haben, da vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit einige Zeit vergehen kann und das Tier äußerlich noch gesund wirkt.