Bei der Wahl der Rasse wird sicherlich
der persönliche Geschmack eine wichtige Rolle spielen. Man sollte
aber auch bedenken, daß unterschiedliche Rassen recht unterschiedliche
Ansprüche an Haltung und Pflege haben. Dabei sind vor allem folgende
Aspekte zu bedenken:
Fütterung
Große Hunde brauchen mehr Futter als kleine Hunde. Das kann ein
finanzielles Problem werden. Große Hunde produzieren aber auch mehr
Kot als kleine Hunde. Das kann vor allem im städtischen Umfeld zum
Problem werden.
Bewegung
Hunde sind Lauftiere und als solche brauchen sie ein gewisses Ausmaß
an Bewegung um gesund zu bleiben. Große Hunde brauchen zwar nicht
absolut mehr Bewegung als kleine Hunde, für kleine Hunde bietet sich
aber im allgemeinen mehr Möglichkeit, sich die notwendige Bewegung
zu verschaffen. Bestimmte Rassen haben zudem ein besonders hohes Bewegungsbedürfnis,
das sich aus ihrem ursprünglichen Verwendungszweck ergibt. So stellen
alle Hütehundrassen, Jagdhunde und Windhunde besonders hohe Ansprüche
an Bewegung und Beschäftigung. Werden diese Bedürfnisse nicht
erfüllt, kann es zu massiven Verhaltensproblemen kommen.
Pflege
Das Haarkleid des Hundes bedarf einer regelmäßigen Pflege,
wobei langhaarige Hunde pflegeintensiver sind als kurzhaarige. Etwa zweimal
jährlich kommt es zum Haarwechsel. Haare von langhaarigen Hunden
lassen sich im allgemeinen besser von Teppichen, Möbeln, Kleidung
etc. entfernen, Haare von kurzhaarigen Hunden neigen dazu, an Stoffen
penetrant haften zu bleiben. Einzelne Rassen, wie z.B. der Pudel machen
keinen Haarwechsel durch. Dafür müssen solche Rassen geschoren
oder getrimmt werden, was regelmäßige - für den Hund stressende
und für den Besitzer kostenintensive - Besuche im Hundesalon notwendig
macht.
Ein ganz wesentlicher Punkt, der bei der Rasseauswahl bedacht
werden sollte, sind die möglichen Gesundheitsrisiken der verschiedenen
Rassen!
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