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Wie der Vater......?
Bevor man sich für einen Welpen entscheidet, sollte man sich die Mutterhündin und wenn möglich auch den Vater anschauen und eine Weile beobachten. Dabei sollte man einerseits auf Bewegungsanomalien und Lahmheiten sowie auf weitere auffallende Exterieur- oder Gesundheitsschäden achten. Auch wenn Zuchttiere z.B. bei der HD-Untersuchung mit 12 Monaten als HD-frei befundet worden sind, können sich im Lauf der Zeit degenerative Veränderungen ergeben, deren genetische Grundlage an die Nachkommen vererbt wird. Anderseits sollte man auch das Verhalten der Eltern beobachten. Verhaltensstörungen und Wesensfehler entwickeln sich zwar in den meisten Fällen auf der Basis einer nicht oder schlecht funktionierenden Mensch-Hund-Beziehung, einzelne Wesensmängel wie z.B. eine niedrige Reizschwelle oder Temperamentfehler können aber von den Eltern an die Nachkommen vererbt werden. In manchen Fällen dient die Mutterhündin auch als Vorbild für die Welpen und Fehlverhalten der Mutter wird von den Welpen nachgeahmt. Im Zweifelsfall lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten.
Bei der eigentlichen Auswahl eines Welpen aus einem Wurf sollte man sich nicht von der klassischen und weit verbreiteten Meinung leiten lassen, daß der dickste Welpe auch der gesündeste ist. Speziell bei den Rassen, die für Gelenkserkrankungen besonders disponiert sind, ist eigentlich fast das Gegenteil der Fall. Denn jedes Gramm Fett, das ein Welpe mit sich herumtragen muß, belastet die speziell im Wachstum besonders empfindlichen Gelenke im Übermaß und begünstigt degenerative Veränderungen. So wichtig eine ausreichende und ausgewogene Fütterung der Welpen ist, so schädlich ist eine übermäßige Fütterung. Leider sehen es viele Züchter als ihren persönlichen Ehrgeiz an, möglichst dicke und runde Welpen herzeigen zu können.